Coaching Tipps – Warum ich nicht auf meine Intuition gehört habe

Coaching-Tipps – Warum ich nicht auf meine Intuition gehört habe!

Gerade habe ich einen Supertext für meinen Newsletter geschrieben, mit richtig guten Coaching Tipps für das Neue Jahr 2014.

Als ich den Text begonnen habe, gab es eine kleine leise Stimme in mir, die mir sagte, „Elena, schreibe es vor und speichere den Text!“ Und ich verwarf diese Idee, weil ich gerade im Flow war. Der Text war echt super wertvoll und hatte sehr gute Tipps enthalten und ich schrieb weiter.

Ein kleiner falscher Klick, eine falsche Taste gedrückt und weg war er.

Mist!

Das ist auf jeden Fall ein fester neuer Vorsatz, den ich mir gleich zur Gewohnheit mache: Immer erst Vorschreiben und dann abschicken. Dieses, „Ich schreib mal schnell einen Newsletter!“ werde ich mir abgewöhnen, auch wenn meine Finger über die Tasten fliegen und ich gerade von der Muse geküsst wurde.

Nun, ich könnte mir jetzt meine Haare raufen, und mich darüber ärgern, aber diese Situation hat auch wiederrum etwas Gutes: Ich mache aus dieser Erfahrung einen Blogartikel für Sie  und Sie können aus meinen Fehlern gleich lernen und es von Anfang an besser machen.

Doch zurück zu meinem Newsletter Text, den ich jetzt hier veröffentliche und für jeden Besucher meiner Webseite lesbar mache.

Ich schrieb in meinem Newsletter über das Thema „Vorsätze“.

Es ist üblich, sich Vorsätze für das Neue Jahr zu machen.

  • 5 Kilo abnehmen
  • Nie wieder zu rauchen
  • Mehr Geld verdienen
  • Den Traummann finden
  • Mehr Selbstbewusstsein entwickeln
  • Und, und, und.

Doch wie sieht es mit den Vorsätzen von 2013 aus? Was haben Sie davon tatsächlich umgesetzt?

Die meisten Menschen vergessen Ihre Vorsätze nach zwei oder drei Wochen wieder. Der Alltag hat sie wieder voll im Griff und irgendwie waren die Vorsätze ja nun doch nicht so wichtig. Oder?

Vielleicht sind Sie meiner Empfehlung gefolgt und haben sich bereits angewöhnt, Alles aufzuschreiben, dann holen Sie sich jetzt Ihre Liste heraus und prüfen Sie das, was Sie als Vorsätze oder als Ziele definiert und gar nicht erst begonnen oder doch noch nicht erreicht haben.

Wenn Sie keine Liste haben, dann fertigen Sie jetzt eine an und zwar nach folgenden Kriterien:

Was wollte ich 2013 erreichen, habe es aber nicht begonnen?

Hier schreiben Sie Alles hinein, was Sie vorhatten und immer noch vorhaben. Alles, was Sie seit 12 Monaten vor sich herschieben.

Die Steuererklärung, den lieben Brief an den Bruder, das Aufräumen Ihres Dachbodens oder Kellers, das Streichen des kleinen Zimmers, das als Rumpelkammer herhalten muss, das Kündigen des Fitnessstudios, usw.

Was habe ich 2013 begonnen, aber nicht erreicht?

Hier notieren Sie alles, was Sie bereits begonnen haben, aber dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr vollendet haben. Z.B. Haben Sie mit dem Abnehmen begonnen und sich extra dafür neue Klamotten gekauft und waren 2 mal, okay, mit der Anmeldung waren Sie 3 mal im Fitnessstudio.

Sie haben sich eine Töpferausrüstung gekauft und einen Töpferkurs bezahlt, sind aber nie hingegangen.

Sie wollten ein bestimmten Sprachkurs machen und haben sich bereits ein Sprachbuch gekauft, das aber immer noch Original verpackt ist.

Wie Sie sehen, werden hier alle Aktionen, die Sie gemacht haben aufgeschrieben.

Und was habe ich mir sonst noch vorgenommen, aber gleich wieder vergessen?

Auf diese Liste setzen Sie alle spontanen Idee, die Sie so im Kopf hatten und die gleich wieder verschwunden sind.

Wollten Sie nicht mit Ihrer Freundin mal wieder nach Mailand zum Shoppen?

Oder eine Massage buchen?

Wollten Sie nicht schon immer ein Buch über XY lesen?

Schreiben Sie hier alle Ideen oder auch nur Gedanken darüber, was Sie mal vorhatte auf, die Sie schon am 2. Januar wieder vergessen haben.

Sie werden erstaunt sein, woran Sie sich jetzt wieder erinnern.

Und jetzt prüfen Sie die einzelnen Dinge und Vorsätze, die Sie seit 12 Monaten oder länger im Unterbewusstsein mit sich herumschleppen.

Prüfen und entscheiden Sie jetzt nach folgenden Kriterien:

Will ich es noch immer? Wenn die Antwort „Ja“ ist, dann bestimmen Sie jetzt, bis wann Sie es erledigt haben. Es ist eine klassische Zielvereinbarung.

Bis zum 31. März 2014 wiege ich XX Kg.

Bis zum 4. April ist meine Garage sauber und aufgeräumt.

Ich kündige meine unnützen Verträge zum 31. März 2014.

Tragen Sie sich diese Termine in Ihrem Kalender ein.

 Wenn die Antwort auf die Frage: Will ich es immer noch? Ein „Vielleicht“ ist, dann setzen Sie sich einen Termin, bis wann Sie eine Entscheidung darüber treffen wollen.

Bis zum 2. Februar weiß ich, ob ich heiraten will oder nicht.

Bis zum 8 März weiß ich, ob ich meine Kleider, die ich nicht mehr trage, in die Altkleidersammlung gebe.

Bis zum 5. Mai weiß ich….

Manche Entscheidungen benötigen noch etwas mehr Zeit und Raum. Nehmen Sie sich diese und entscheiden Sie dann, wenn der Tag der Entscheidung gekommen ist. Sie werden feststellen, wie einfach es wird, sich zu entscheiden, wenn man sich wirklich sicher ist. Es kann auch passieren, dass Sie sich am Tag X nicht entscheiden können. Das ist okay, dann setzen Sie einfach einen neuen Termin.

„Schiebe ich damit nicht Entscheidungen auf die lange Bank?“, werden Sie sich vielleicht fragen.

Nein. Auf der einen Seite sieht es so aus, als ob Sie Entscheidungen aus dem Weg gehen. Nach dem Motto: „Morgen, morgen, nur nicht heute…!“, aber die Wahrheit ist, dass Sie sich entschieden haben, die Entscheidung auf einen anderen Termin als Heute zu legen. Somit haben Sie heute eine Entscheidung getroffen. Und manche Dinge benötigen, trotz guter Vorsätze einfach etwas mehr Zeit. Und diese Zeit geben Sie sich mit dieser Variante der Entscheidungsfindung.

Wenn die Antwort auf die Frage: „Will ich es immer noch?“ ein klares „Nein“ ist, dann streichen Sie es von der Liste.

Sie hatten vielleicht vor, ein Zimmer neu zu streichen, und merken aber, dass Sie gleichzeitig mit dem Gedanken spielen, auszuziehen. Dann streichen Sie „Zimmer neustreichen“ von der Liste und legen Sie lieber für sich fest, bis wann Sie in Ihrer neuen Wohnung eingezogen sind.

Sie wollten einen Tanzkurs machen, weil Sie Ihre Freundin lieben. Jetzt ist Ihre Freundin weg. Streichen Sie „Tanzkurs machen“ und wenden Sie sich einem Sport zu, den Sie für sich und nicht für andere machen.

Sie wollten schon immer mal eine Weltreise machen, sind aber, wie ich, ausgewandert und es zieht Sie gar nicht mehr in die Ferne? Dann streichen Sie „Weltreise machen“ von Ihrer Liste und genießen Ihre Zeit in Ihrem Traumland.

Nach dieser Übung werden Sie feststellen, wie klar Sie sich über Ihre Ziele und Vorhaben sind. Und wie frei Sie sich fühlen werden, wenn Sie sich nicht mehr mit Dingen beschäftigen müssen, die Sie nie vom Herzen wollten.

Mit strahlenden Grüßen

Elena Sommer

 

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