EFT – Jahresrückblick 2014

Worauf ich 2014 stolz bin!

Kaum ist Weihnachten vorbei, geht die Maschinerie der „Ziele setzen“, „Mache das nächste Jahr zu Deinem Jahr“ usw. wieder los. Irgendwie ist es doch verrückt, oder? Und je älter ich werde, desto weniger möchte ich mich davon mitreißen lassen. Auch ich habe Ziele, auch ich habe Herausforderungen und muss innere Entwicklungsschritte gehen. Auch ich will 2015 wieder zu einem glücklichen und zufriedenen Jahr machen. Daher schaue ich einmal auf das zurück, worauf ich 2014 stolz bin und was ich geschaffen habe und worauf ich 2015 weiter aufbauen kann. Das führt mich in die Gegenwart und ich bin „präsent“. Also ein Geschenk des Moments.

Rückblick

Es war ein turbulentes und spannendes Jahr. Ich bin zu jemand geworden, der drei Bücher veröffentlicht hat und ein komplettes Online-Coaching-Programm für Auswanderer erstellt hat.
Das war viel Arbeit und nicht immer war ich mir sicher, mit dem, was ich da tue.
Ich habe mich zu jemand entwickelt, der sich zeigt. Dafür musste ich meine Komfortzone der Anonymität verlassen und raus gehen. Ich habe Videos für EFT gedreht und einige für mein Auswanderer-Projekt. Ich habe viel verbale Prügel einstecken müssen, von Menschen, die mich nicht kannten und trotzdem über mich urteilten. Das war sehr schwer zu ertragen und es hat mich verletzt. Aber ich konnte meine Wunden heilen  und vergeben. Ich habe viel Unterstützung bekommen, von Menschen, die mir einfach nur helfen wollten, als ich am Boden lag. Sie waren einfach da und reichten mir ihre Hände, damit ich wieder aufstehen konnte.

Mein Mann und ich, wir haben viel ertragen und waren bereit den Preis dafür zu zahlen, damit unsere Träume und Wünsche sich erfüllen. Und auch wenn es manchmal so aussah, als ob wir auseinanderbrechen und alles in Scherben liegt, sind wir uns heute so nah, wie früher, als wir uns kennenlernten.

Wie Du herausfindest, worauf du stolz sein kannst!

Bevor ich jetzt aber abdrifte und von der Liebe zu meinem Mann erzähle, möchte ich Dich heute dazu inspirieren, dir einen Zettel zu nehmen und aufzuschreiben, worauf du 2014 stolz bist. Ja, gerade bei den Dingen, die du abgebrochen hast, kannst du dir ruhig mal auf die Schulter klopfen, dass du überhaupt bereit warst, damit anzufangen. Und vielleicht bist du dir Ende 2015 dankbar dafür, dass du es weiter versucht hast.

Was hast Du alles geschafft? Was hast Du alles angefangen?
In welchen Situationen hast du deinen Mut zusammen genommen und es einfach getan?

Ich weiß, wir sind eher darauf trainiert worden uns für die Dinge, die nicht gut gelaufen sind zu schelten und zu verurteilen. Aber was ist mit den Dingen, die du bereit warst auszuprobieren. Einfach nur, weil du vielleicht wissen wolltest, ob es funktioniert? Ich erinnere mich da an eine Situation aus meiner Jugendzeit. Ich war schüchtern und in der Disco. Ein junger Mann stand an der Tanzfläche und ich fand ihn toll. So toll, das ich dafür sorgte, dass er mich sehen musste. Und ich wollte ihn unbedingt kennenlernen. Also nahm ich allen meinen Mut zusammen, ging mit klopfenden Herzen auf ihn zu und fragte ihn irgendetwas. (ich weiß nicht mehr, was ich gefragt oder gesagt habe). Und er sah mich an und sagte: „Nein!“ Ich sank in mich zusammen, wollte nur noch weg und es war mir so peinlich. „Boden gehe auf, Elena verschwinde darin, und Boden wieder zu!“ Und ich bin so stolz auf mich, auch wenn es fast 20 Jahre her ist. Die kleine schüchterne Elena hat sich getraut über ihre Ängste, ihre Grenzen zu gehen und Kontakt mit der anderen Spezies aufgenommen. Und sie hat es überlebt. Hallielulija!

Und das ist das, was ich dir mitgeben möchte. Für jetzt. Und später vielleicht. Es zählt, was du bereit warst zu tun. Nicht immer zählt das Ergebnis. Nicht immer ist das, was du vorhattest auch das, was du gerade entwickelst. Die Fähigkeiten, die ich damals durch diese Herausforderung und Situation entwickelte waren Mut und Standfestigkeit.

Wir wissen nicht wirklich, was wir am Ende erreichen und wie wir es erreichen. Aber sich auf den Weg zu machen, um es herauszufinden und besser und besser zu werden, das lohnt sich und darauf kann man stolz sein.
Ich kann heute wildfremde Leute ansprechen, ohne mein Gesicht zu verlieren oder sonst irgendwelchen mentalen Kram. Für mich ist das normal und ich brauche diese Fähigkeit auch, sonst könnte ich dir heute gar nicht schreiben und mich bei Dir bedanken.

Zur Erinnerung:

Was hast du alles 2014 geschafft?

Was hast du alles angefangen und dich getraut zu meistern?

Was ist schiefgelaufen, und du hast es trotzdem versucht?

Was hast du für dich tatsächlich gewonnen? Nicht den Pokal, aber welche Fähigkeiten und Potentiale haben sich entfaltet?

Warum es wichtig ist, seinen Dank auszusprechen.

Danke sagen ist eine der kraftvollsten Energien, die wir wohl nach der Liebe haben. Ein Danke, das aus der tiefe deines Herzens kommt, macht nicht nur dich glücklich, sondern lässt Augen strahlen.
Ein ehrliches Danke, das nicht nur energielos gesagt wurde, sondern deinen Gegenüber berührt, ist wie der Tropfen Wasser auf dem Samen, der den Keimling zum Wachsen anregt.
Du musst deinen Dank nicht immer laut kundtun. Es ist Energie und die fließt, laut oder leise.
Wenn Du in dich gehst und einmal überlegst, wofür du dankbar bist, dann notiere es dir.
Du findest nichts?
Wie wäre es mit der Kassiererin im Supermarkt? Sie setzt ihre Zeit, ihre Energie und ihr Wissen ein, damit du einkaufen kannst und die Sachen, die du gerne haben möchtest, auch bezahlen kannst. Erinnere dich an Situationen, wo keine Kassiererin weit und breit zu sehen war und wie verärgert du warst, weil du nicht gehen konntest.
Oder der Kellner? Der Busfahrer? Die Menschen, die deine Klamotten genäht haben?
Der Designer, der deine Kaffeemaschine entwickelt hat. Die Dusche, die du jeden Morgen nimmst. Das du Zahnpasta auf deiner Zahnbürste hast.
Es gibt viele Dinge, wofür man wirklich dankbar sein kann. Auch der Baum vor deinem Fenster, der dir im Sommer Schatten spendet und dadurch deinen Raum etwas kühler hält.
Finde nun Dinge, Menschen und Situationen für die du dankbar bist.
Sei ehrlich zu dir und bedanke dich nur für Dinge, wo Du wirklich auch dankbar sein willst.
Manchmal wollen wir nicht dankbar sein. Auch das ist ein Grund sich selbst zu danken, dafür, dass man sich selbst treu ist.

Wofür das alles gut sein soll und ist

Dieser Blogartikel dient dir zur Inspiration und Motivation. Vielleicht bist du ja auch, wie ich und viele anderen von uns, auf dem Weg zu dir selbst. Und es geht hier nicht um Wischi-Waschi-Psychologie, sondern um das, was dich dir selbst näher bringt. Du kannst ja Sylvester dir wieder vorwerfen, welche Ziele  du 2014  nicht geschafft hast und dann nochmal von vorne anfangen.

Aber was wäre, wenn du Sylvester aus tiefsten Herzen dir selbst zuprostest und dir liebevoll sagst: „Das war ein gutes Jahr, ich habe viel gelernt und erfahren und ich bin dankbar und stolz darauf! Ich freue mich auf das nächste Jahr. Lass uns das wirklich feiern.“

Ich wünsche Dir und Deiner Familie eine gute Zeit für Dich und Dein Leben!
Elena Sommer

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