Du bist Schuld

Den Satz kennen Sie bestimmt, oder? Und was sagt dieser Satz eigentlich wirklich aus?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Im Grunde genommen sagt dieser Satz nur aus, das jemand zu 100 % unschuldig ist, an dem was passiert ist.

„Du bist Schuld, das ich mich jetzt so schlecht fühle!“ „Du bist Schuld, weil Dein Verhalten mich wütend gemacht hat!“

Aha! Soso, Der andere ist also schuld! Einfach, oder?

Die Wirtschaft ist daran schuld, das ich keinen Job habe oder nur so einen schlechten.

Mein Boss ist daran schuld, das ich sowenig Geld verdiene.

Meine Kunden sind daran schuld, das die Rechnungen nicht beglichen werden.

u.s.w. und so fort

Wieviel Schuld trägt man wirklich?

Auf jeden Fall trägt man zu 100 % Verantwortung für sein Handeln. Das ist keine Schuldfrage.

Wenn sich jemand durch ein Verhalten gekränkt fühlt, dann kann man die Verantwortung für das Verhalten tragen, aber nicht, das jemand sich dadurch gekränkt fühlt. Das liegt in der Wahl der Bewertung des Anderen und somit in seiner Verantwortung.

Es ist manchmal verdammt schwer, die volle Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Jedenfalls am Anfang. Später, wenn es zur Gewohnheit geworden ist, zieht man nur noch Dinge und Menschen in sein Leben, die man auch verantworten will und kann.

Die Folgen aus dem eigenen Handeln sind bewusst gewählt und dienen aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung.

Und wenn es jemanden gibt, der einem vorwirft, das das eigene Handeln verletzend war, ohne das man es wollte oder auch nur geahnt hätte?

Auch hier zum eigenen Handeln stehen. Zu 100 %. Aber, das jemand sich dadurch verletzt fühlt? Hmm, mal nachfragen, was genau so verletztend war für die andere Person. Aus meiner Erfahung im Coaching stellt sich oft im Gespräch heraus, das der verletzten Person eine schmerzliche Erinnerung in den Sinn gekommen ist, die sie einfach nocheinmal erlebt.

Was ich nie empfehle: Ablehnung. Ablehnung dessen, was der andere empfunden hat. Denn es gibt einen Grund, ob Sie jetzt nur der „Auslöser“ waren oder nicht, spielt in dem Moment nicht wirklich die Rolle. Zu sich stehen, das ist wichtig. Und auch anzuerkennen, das in dem Moment jemand sich verletzt fühlt.

Annehmen, und akzeptieren.

So bleiben Sie bei sich.

Wir glauben immer, das wir alles unter Kontrolle haben. Alles nicht! Nur unser eigenes Handeln! Und unsere Verantwortung.

Und wenn Sie immer noch glauben, jemand anderes ist Schuld, weil Sie da erleben, was Sie erleben oder fühlen. Dann sind Sie nicht bei sich und haben sich getrennt. Getrennt von dem, was Sie wirklich selbst in Ihrem Leben erfahren und erleben wollen.

Hier eine kleine Übung für Sie, die es Ihnen vielleicht etwas einfacher macht: Legen Sie bitte immer Ihre Hand aufs Herz.

Jemand gibt Ihnen die Schuld!

Affirmation: Ich nehme die Verantwortung für mein Handeln in dieser Situation an und lasse den Rest dort, wo er wirklich hingehört.

Sie geben jemanden die Schuld:

Ich entlasse alle Schuld aus dieser Situtation und nehme meine Verantwortung für diese Situation in mir selbst zurück.

Versuchen Sie es ein paar Mal.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Mit strahlenden Grüßen

Elena Sommer

 

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