EFT Coaching und „Mach‘ mal die Augen zu, dann siehtst Du, was Dir gehört!“

EFT Coaching und „Mach mal die Augen zu, dann siehst Du, was Dir gehört!“
Dieser Satz kam neulich ganz unerwartet aus dem Mund einer Coachingklientin, während unseres Deep Impact Calls. Es war die Stimme in ihrem Kopf, die ihr das zurief.

Du weißt wahrscheinlich, genau wie ich, was dieser Satz zu bedeuten hat, richtig?

„Es gehört Dir gar nichts!“, wollte jemand, vielleicht die Mutter oder der Vater damit ausdrücken. Und als kleines Kind hat man dann kaum noch die Möglichkeit sich dagegen zu wehren. Und daran erinnerte sich auch meine Klientin wieder. Mit diesem Spruch, den sie als 5jähriges Mädchen von ihrer Mutter an den Kopf geknallt bekam, kamen sehr viele Gefühle, wie Wut, Traurigkeit und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, hoch, die wir mit EFT auflösten und transformierten. Dieser Satz und seine damit verbundenen Gefühle, waren der Ursprung für ein Hindernis auf dem Weg zu Ihrem großen Umsatzziel.

Wir alle haben solche oder ähnliche Sätze in unserem Kopf. Wir kennen sie als die sogenannten inneren Stimmen, oder der berühmte Mann im Ohr.

„Engelchen und Teufelchen“, die auf den Schultern sitzen und uns in ein Konfliktgespräch verwickeln, sind hier nicht gemeint. Diese beiden Stimmen dienen eher der Abwägung einer Situation oder dienen der Entscheidungsfindung. Was ich hier heute anspreche sind diese fiesen und gemeinen Sätze, die uns ständig verletzen. „Du Idiot!“, höre ich den einen zu sich selbst sagen, oder „Man, bist Du dumm!“. Schlimm genug, das jemand sich selbst lauthals beschimpft und es wahrscheinlich noch nicht einmal merkt. Aber was ist mit den ganzen Gedanken und Selbstgesprächen, die wir den ganzen Tag über führen und von denen wir nichts mitbekommen?
Ständig werden wir von tausenden von Gedanken und nicht immer wohlgemeinten „inneren Stimmen“ bombardiert. Oft merken wir noch nicht einmal, was in unserm Hinterkopf automatisch von statten geht. Das Gedankenkarussell dreht sich einfach weiter, ohne unsere Kenntnis oder Kontrolle.

Jetzt denkst Du vielleicht, „Das ist doch normal, das macht doch jeder!“ Und du hast Recht.
Die wenigsten unter uns sind in der Lage das Gedankenkarussell anzuhalten und Stille in den Kopf zu bekommen.

Und ich glaube auch nicht, dass das Ziel ist. Die Zielsetzung, so wie ich es in meinem Coachings anwende, ist die Bewusstwerdung dessen, was gerade vor sich geht und warum. Mental, geistig und körperlich.
Wenn der Körper und Geist nicht auf das gewünschte Ziel gemeinsam ausgerichtet sind, sondern sich mit z. B. auf Wut über sich selber oder Traurigkeit beschäftigen, dann kann das Ziel nicht erreicht werden, niemals. Denn jede Zelle Deines Körpers, jede Synapse Deines Gehirns beschäftigen sich Fulltime mit dem Negativen und halten Dich von den wichtigen Schritte, die Dich Deinem Ziel näher bringen fern. Wie sollte es auch anders sein, stimmt’s? Denn dahinter steht ein ganzer Sicherheitsapparat, von dem das FBI oder CSI nur träumen kann.
Im EFT geht es hauptsächlich darum, die vorhandenen und heutigen Gefühle zu einer Erinnerung aufzulösen und zu transformieren. Motivierende und vorwärtsbringende Ressourcen werden entfaltet und lenken automatisch in Richtung Zielsetzung.
Lass uns ein Experiment machen, was Dir die ganze Thematik erfahrbarer macht.

Setzte Dich aufrecht und gerade hin! Schließe, wenn Du magst, die Augen und sprich einmal selbst zu Dir folgenden Satz: „Mach mal die Augen zu, dann siehst Du, was Dir gehört!“

Lasse nun die inneren Bilder oder Gefühle aus Deinem Unterbewusstsein in Dein Bewusstsein wandern. Wenn Du innere Bilder hast, dann betrachte sie mit Abstand, so, als ob Du im Kino einen Film anschaust. Was fühlst Du jetzt, wenn Du dieses Bild, oder diese Szene betrachtest? Bist du wütend oder genervt?

Vielleicht fühlst Du ja auch die Traurigkeit darüber, dass jemand Dir nahestehendes so etwas gesagt hat und Dich damit verletzt hat.
Wichtig ist, dass Du im Hier und Jetzt bleibst. Du kannst die jetzigen Gefühle einer Erinnerung auflösen und eine neue Sicht der Dinge bekommen, die dazu führt, dass Du eine neue Einstellung gewinnst und neue Erfahrungen machst.

Beginnet Deine Klopfrunde mit der Benennung Deiner jetzigen Gefühle. Notiere Dir den Intensitätswert des Gefühls. Von 0, ganz niedrig bis 10, sehr stark.

Da Du hier schon „im Gefühl“ bist, kannst Du gleich mit dem Augenbrauenpunkt oder mit dem Kopfpunkt beginnen.
Nur bei Intensitätswerten unter 5 benutze ich zusätzlich den Einstimmungssatz. Mir gibt es einfach ein sicheres Gefühl.
Nehmen wir einmal an, Du bist traurig über diesen Satz. Die Intensität ist bei 8
Du spürst diese Traurigkeit in Deiner Herzgegend
Vielleicht siehst Du Dich innerlich als kleiner Junge oder kleines Mädchen, die diesen Satz gerade an den Kopf geknallt bekommen hat, als er/sie der Mutter freudestrahlend mitteilte, was er/sie gerne haben möchte.
„Mach mal die Augen zu, dann siehst Du, was Dir gehört!“ bekommt das Kind zu hören.
Diese Szene siehst Du auf der Leinwand in sicherer Distanz und nun beginne Deine jetzige Traurigkeit zu klopfen.

Ohne Einstimmungsatz kannst Du folgendes klopfen.

Augenbraue: Meine jetzige Traurigkeit, wenn ich das höre

Neben dem Auge: Meine jetzige Traurigkeit und all seine Ursachen dafür

Unter dem Auge: Meine jetzige Traurigkeit und all seine Ursachen durch Raum und Zeit

Unter der Nase: Meine jetzigen Traurigkeit und all seine Ursachen dafür, die mit mir zu tun haben

Kinnpunkt: Meine jetzige Traurigkeit und alle seine Ursachen dafür, die nichts mit mir zu tun haben und trotzdem bei mir sind

Schlüsselbeinpunkt: Meine jetzige Traurigkeit und all seine Ursachen dafür die ich nicht kenne

Unter dem Arm: Meine jetzige Traurigkeit und all seine Ursachen dafür egal woher sie stammen

Pulspunkt: Meine jetzige Traurigkeit und all seine Ursachen dafür

Kopfpunkt: Meine jetzige Traurigkeit und all seine Ursachen dafür

Bitte gewöhne Dir an, eine Klopfrunde insgesamt dreimal zu klopfen, bevor Du den Stresslevel wieder erfragst. Es ist wichtig, das hier mit EFT richtig emotional aufgeräumt und aufgelöst wird. Wie das genau geht, kannst Du Dir in diesem Video „Überforderung“ anschauen.
Vielleicht hast Du bereits die Erfahrung gemacht, das EFT eine sehr schnelle Methode ist. Aber, richtig angewendet ist EFT vor allen Dingen eine gründliche Methode.

Ich darf mit Stolz behaupten, dass mein aktives Klopfen dazu geführt hat, das sich mein Leben grundlegend und vor allen Dingen nachhaltig verbessert hat. Das beschreibe ich ausführlich in meinem E-Book „Mit Erfolg klopfen!“ , darin findest Du auch zwei einfache Techniken, die Dich gleich ins Klopfen bringen. Wenn Du gerne mehr darüber wissen willst, kannst Du Dich hier informieren.

Wenn Du auch eine wirkliche Gradwendung in Deinem Leben erreichen möchtest und keine Lust mehr auf diese Energieraubenden und schmerzhaften Kämpfe des Lebens hast, dann solltest Du über EFT nachdenken und in Erwägung ziehen, das das Klopfen eine gute Methode für Dich sein könnte.

Ich will jetzt aber auch noch einen anderen Aspekt aufzeigen, der in dem Satz „Mach mal die Augen zu, dann siehst Du, was Dir gehört!“ versteckt ist.

Nachdem Du durch das Klopfen, den Schmerz auf einen Stresslevel von 3 buchstäblich runtergeklopft hast, gibt es die Möglichkeit sich für neue Ansichten und Ideen zu öffnen.
Vielleicht hast Du ja schon mal Visualisierungsübungen gemacht. Gerade im Zielsetzungsmodul am Anfang meines Coachingprogramm, lasse ich meine Klienten sich mental auf ihr Ziel einstimmen und visualisieren. Sicherlich kennen Sie die Technik: So tun als ob! Hier stellt man sich vor, dass das Ziel bereits erreicht ist.

Jetzt stell Dir einmal vor jemand sagt liebevoll zu Dir: „Mach mal die Augen zu, dann siehst Du, was Dir gehört!“ Und Du entdeckst auf einmal die Fülle und Unendlichkeit des Universums. Dir gehört in diesem Moment alles, was Du visualisieren und erträumen kannst. Einfach alles.
Mit dieser neuen Einsicht und geschlossen Augen lasse ich Dich jetzt ein wenig in Ruhe. Genieße die Mannigfaltigkeit, die aus deinem Inneren entspringt, wenn es keine störenden Emotionen mehr gibt, die die Quelle Deiner Kreativität verstopfen.

Mit strahlenden Grüßen

Elena Sommer (Hier erfährst Du mehr über mich, wenn Du magst)

P.S. Ich weiß, ich sollte jetzt zu Kommentaren auffordern, oder zu einem „Like“. Aber ich möchte diese Stimmung  einfach mehr Raum geben und verzichte heute darauf, was Dich natürlich nicht davon abhalten soll, es trotzdem zu tun.

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