Es ist immer nur ein Schritt weiter!

Egal, was man in seinem Leben ändern will, der erste Schritt ist immer der Schwerste.

Manche von uns können sofort beginnen und kommen ins Handeln, andere wiederum benötigen etwas mehr Zeit und überlegen, wie sie was verändern. Und dann gibt es diejenigen unter uns, die ständig sagen, sie wollen was verändern und treten doch immer wieder in dieselben Pfade.

Ich habe gelernt und erfahren, das wir alle den einen oder anderen Teil in uns tragen. Je nachdem, wie geübt wir im Verändern sind.

Ich gehöre zu denjenigen, die sofort ins Handlen kommen können, wenn ich etwas verändern will und wandel es um. Es sind meist die alltäglichen Dinge, die schnell weggeräumt werden können, wie eine Tasse oder ein Teller, der rumsteht und in den Geschirrspüler gehört. Die Jacke auf den Hacken hängen, anstatt über den Stuhl.

Es gibt aber auch Zeiten, wo ich erst mal überlegen muss, was ich verändern will, was mir nicht gefällt an meinem Situationen. Was fehlt mir? Was will ich nicht mehr haben oder erleben? Dann setze ich mich hin und schreibe auf, was ich verändern möchte, was mir auf den Keks geht und was mich davon abhält, die notwendigen Maßnahmen und Vorraussetzungen zu schaffen.

Die Überlegungen kommen dann, wenn ich innerlich über dieses oder jenes meckere, anstatt es gleich aus dem Weg zu räumen. Ich bin den ganzen Tag damit beschäftigt, dieses Übel zu beschimpfen und lammentiere und führe innere Dialoge. Diese Dialoge sind gepaart mit unangenehmen Gefühlen, die sich im Körper bemerkbar machen und der Stresslevel steigt, da es keinen Ausweg zu geben scheint. Ein Zustand der Hilflosigkeit und Machtlosigkeit kann sich dann breit machen.

Hier mal ein Beispiel aus meiner Coachingpraxis: Eine Klientin, zweifache Mutter und Geschäftsfrau kam zu mir mit der Bitte ihr bei einem Thema zu helfen, das sie schon lange belastete. Es ging um einen Mülleimer in der Küche. Der Müllereimer nervte sie so sehr , aber sie sah sich nicht in der Lage sich von diesem zu trennen.  Jedesmal, wenn sie etwas wegwarf fühlte sie sich derart unwohl und frustriert. Sie hatte einfach nicht die Kraft, diesen Eimer wegzuschmeissen und einen Neuen zu kaufen.

Wir klopften erstmal den Stress, der jedesmal verursacht wurde, wenn Sie den Eimer sah. Während des Klopfens kam ihr der Grund für diesen Stress und diese Kraftlosigkeit in den Sinn. Dieser Eimer war ein Relikt aus vergangenen und alten Tagen. Eine Zeit, die ziemlich belastend und schmerzhaft für sie war. Und er erinnerte sie immer wieder daran, wenn Sie diesen Eimer sah. Wie ein Bewegungsmelder leuchteten die alten und schmerzhaften Erinnerungen in ihr auf, wenn sie nur in der Nähe des Mülleimers kam. Zuerst eher unbewusst, dann so schmerzhaft, das sie es nicht mehr ertrug und mich um Unterstützung bat. Wir klopften alle belastenden Emotionen und Erlebnisse, die mit diesem Eimer im Einklang waren und lösten sie auf. Wie ein großer schwarzer Fleck auf einem weißen Hemd, der mit herkömmlichen Waschmittel nicht zu lösen war,nutzen wir hier das Klopfen wie einen sanften und umweltverträglichen Flecklöser und klopften Intensität für Intensität soweit herunter, das nichts mehr davon übrigblieb und der Gedanke an dem Eimer keine negativen Gefühle und Gedanken auslöste.

Einen Tag später schrieb sie mir eine Email und erzählte, das Sie den alten Eimer feierlich zum Sperrmüll gegeben hat und sich einen schönen, neuen Eimer, der ihr das Gefühl von Freude und Spaß beim Wegwerfen gab, gekauft hat.

Jetzt war sie frei davon und konnte ihre Energie und Gedanken wieder auf andere Dinge und Situationen richten.

So ein banaler Eimer, so ein großes Hinderniss.

An diesem Beispiel kann man ganz gut sehen, das wir emotional mit vielen Dingen verbunden sind, ob freudig oder schmerzhaft, ob bewusst oder unbewusst. Manchmal ist das einfache Loslassen von alten Dingen mit Ängsten und Zweifel gekoppelt. Mit dem Gefühl des Versagens oder dem Gefühl es nicht zu dürfen. Und dieser innere Zustand führt uns immer wieder zu ungewünschten Verhaltens- und Gedankenmuster.

Wenn es Ihnen auch so geht und Sie Dinge oder Situationen in Ihrem Leben haben, die Ihren Stresspegel nach oben schnellen lassen und Sie sich nicht in der Lage fühlen, diesen aus dem Weg zu räumen, dann gehen Sie den ersten Schritt und fragen sich:

Was geht mir hier tierisch auf den Geist?

Was oder wer ärgert mich bzw. welches Verhalten?

Hier ist ein Download für Sie! Was nervt mich

Schreiben Sie alles auf, was Ihnen spontan in den Sinn kommt.

ALLES, jeder einzelne Gedanke, jedes Gefühl, was Sie in diesem Moment erfassen können.

Rund um die Elipse! Lassen Sie Ihrem Ärger freien Lauf und notieren Sie auf dem Blatt, wer und was Sie ärgert!

Holen Sie es auf den Tisch bzw. schreiben Sie es auf.

Dieser Schritt schafft erst mal Klarheit und Sie haben das erste Mal eine Distanz zwischen Ihnen und dem, was Sie nervt und belastet.

Das ist der erste Schritt! Und das reicht manchmal schon aus, um sich Luft zu machen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Erfahrungen und „Ihre Eimer“ berichten.

Wenn Ihnen dieser Schritt gefällt, dann helfen Sie auch anderen und klicken auf den Like-Buttom.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Mit strahlenden Grüßen

Elena Sommer

3 Comments

  • Kerstin

    Reply Reply 17. Mai 2012

    Hallo Elena! Ich wünsch Dir viel Spass und Erfolg beim bloggen! Klopfen bringts 😉
    Wenn Du magst, verlinke ich Dich in meinem Blog-o.k.?
    Gruß Kerstin

    • Elena Sommer

      Reply Reply 19. Mai 2012

      Hallo Kerstin, vielen Dank!
      Ja, EFT bzw. Klopfen ist sehr effektiv und schnell.
      Verlinkung ist immer gut!
      Danke dafür.
      Mit strahlenden Grüßen
      Elena Sommer

  • Ingrid

    Reply Reply 13. Juni 2012

    Liebe Elena,
    mach weiter so. Die Welt braucht power und Powerfrauen.
    Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg.
    Ingrid

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