Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Sie etwas tun, wie Sie es tun?

Es gibt dafür immer einen Grund. Entweder haben Sie es gelernt, abgeguckt oder selbst erfunden.

Und egal woher dieser Grund stammt, Sie haben sich die Art und Weise, wie Sie etwas machen, zu Eigen gemacht.

Zum Beispiel das Kaffeetrinken. Mein Vater trank seinen Kaffee immer mit Zucker. Das habe ich als junges Mädchen übernommen. Später war ich bei meinen Verwandten für 2 Wochen zu Besuch und die tranken ihren Kaffee ohne Zucker, daher war auch kein Zucker im Haus. Hier hatte ich nun die Wahl zwischen Kaffee ohne Zucker, keinen Kaffee oder Zucker kaufen. Ich entschied mich für Kaffee ohne Zucker. Bäääääääääähhhhh, können Sie sich vorstellen, wie der Kaffee geschmeckt hat. Zum Ausgleich goss ich mehr Milch hinein. Eigentlich war es eher Milch mit einem Schuß Kaffee.

Ich weiß nicht mehr genau wie, aber diese Form des Kaffeetrinkens habe ich beibehalten. Ich lernte meinen Kaffee auf andere Art und Weise zu genießen und stellte die geschmacklichen Unterschiede der einzelnen Kaffeesorten fest. Die vielleicht durch den Zucker überdeckt worden sind.

Aber wie kam es nun zu dieser bleibenden Veränderung? Was war damals wichtig? Ausschlaggebend war das Wohlfühlgefühl, die Freude und der Spaß, den ich mit meinen Verwandten in der Situtation auch hatte. Da war der Kaffee nur Beiwerk, am Rande. Wäre mir der Zucker im Kaffee wichtig gewesen, dann hätte ich ihn gekauft. Oder ganz auf den Kaffee verzichtet.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, warum Sie etwas so machen, wie sie es machen?

Teilen Sie mir Ihre Erfahrungen mit. Ich freue mich über Ihre Kommentare. Oder gibt es hier auch einen Grund?

Mit strahlenden Grüßen

Elena Sommer

 

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