Der Wackelzahn und die Zahnfee Matilda!

Meine älteste Tochter ist fast 6 Jahre alt und so langsam betritt sie eine neue Erfahrungsebene. Der Wackelzahn!
Seitdem sie in den Kindergarten geht, erlebte sie immer wieder bei den älteren Kindern, das der Wackelzahn und die Lücke im Mund ein riesen Thema war. Jeder, ob groß oder klein, hatte Interesse an diesem biologischen und bedeutenden Ereignis, das ein ganz klares Indiz dafür ist: Jetzt bin ich groß!
Und von Jahr zu Jahr wartete meine Tochter auf ihren ersten Wackelzahn. „Mama, wackelt er schon?“, fragte Sie mich ab und zu und ich verneinte und teilte ihr mit, das er erst wackelt, wenn sie ein Vorschulkind ist.
Die natürliche Geduld, die natürliche Reife, und die natürliche Akzeptanz, das etwas noch nicht so weit ist, beeindruckt mich bei Kindern immer wieder. Sie wollen etwas sein und werden es, ganz automatisch.

Jetzt ist der Wackelzahn da! Eine Woche lang beschäftigte sich meine Tochter mit ihrem Wackelzahn und verbreitete die frohe Kunde überall mit den Worten: „Schau mal hier, ich habe einen Wackelzahn!“. Stolz wie Oskar zeigte sie jedem ihren Wackelzahn und strahlte dabei wie ein Honigkuchenpferd.

Und gestern Morgen war es dann soweit:

Er fiel einfach heraus. Wir legten ihn in eine kleine Schachtel. Sie nahm ihn mit in den Kindergarten und führte ihn stolz vor.
Den Kindern wird beigebracht, dass eine Zahnfee kommt und den Zahn gegen etwas anderes eintauscht.
So auch bei uns. Leider haben mein Mann und ich total versäumt, etwas Schönes für unsere Tochter zu besorgen. Beide waren wir enttäuscht von unserer eigenen Unfähigkeit, unserem Kind eine Freude zu machen.
Ich klopfte ungefähr 3 Runden diese Enttäuschung und alle Aspekte, die mir dazu einfielen und hatte auf einmal eine Idee.
Mein Mann und ich setzten diese Idee sofort um, und heute Morgen befand sich eine sehr schöne Überraschung unter dem Kopfkissen meiner Tochter.
„Mama, die Zahnfee war da!“, schrie meine Tochter und weckte uns mit diesen Worten. „Schau mal Mama, was ich geschenkt bekommen habe!“ und sie streckte uns ihre Papierrolle entgegen. Wir lasen ihr vor, was auf der Rolle geschrieben stand. Und unterschrieben wurde es mit den Worten: „Deine Zahnfee Matilda!“
„Meine Zahnfee, Matilda!“ sagte sie dann. „Die wird mich immer beschützen!“

Wie war es bei Ihren „Wackelzähnen des Lebens?“ Konnten Sie Ihrer Freude, Ihre Aufregung teilen und der ganzen Welt mitteilen? Wäre es nicht toll gewesen, wenn wir die Ereignisse, die uns wichtig waren im Leben, so hätten zelebrieren können? Meine Klienten finden in der Arbeit mit EFT immer wieder Ereignisse aus Ihrer Vergangenheit, in denen sie das Gegenteil von dem erfahren, was sie als Kinder erfahren sollten. Ignoranz, Bevormundung, Strenge und Grenzen. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, aber meine Klienten verändern das tiefe und oft unbewusste negative Gefühl, das sie mit diesen bestimmten Ereignissen verbinden und es als Wirklichkeit ihrer Welt erlebten. Die Veränderung findet im Hier und Jetzt statt und führt zu einer neuen und befreiten Art und Weise ihres Selbst. Ihnen wird bewusst, dass sie selbst so handeln und denken, wie sie es gelernt haben und können es mit Unterstützung von EFT loslassen und transformieren.
Durch die Arbeit mit EFT bekommen meine Klienten wieder Zugang zu ihrem verspielten und liebevollen inneren Kind und sorgen dafür, dass es sich sicher und beschützt fühlt und das es wichtig ist, was es zu sagen hat.

Sie erfahren eine neue Form Ihres Seins, die Ihrer inneren Passion und Bestimmung entspricht, und erlebe, das sich dieses auch in ihrer Umgebung positiv auswirkt.
Wenn Sie ähnliche Erfahrungen mit solchen Ereignissen haben oder sich falsch verstanden und behandelt fühlen, dann hinterlassen Sie einen Kommentar, oder schreiben mir eine Email an: e.sommer@elenasommer.info
Mit strahlenden Grüßen
Elena Sommer

P.S Wenn Sie Angst vorm Zahnarztbesuch haben, kann Ihnen das Klopfen mit EFT dabei unterstützend zur Seite stehen, die Angst zu transformieren und loszulassen.

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